Rauchfrei… endlich!

Rauchfrei… endlich!

Mit Hilfe einer E-Zigarette hab ich es nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen endlich geschafft!

Klar, ich bin ein glühender Anhänger der E-Zigarette, wenn es darum geht, sich das Rauchen abzugewöhnen. Darum geht es in diesem Blog in erster Linie. Aber es gibt Menschen, die nicht so gut damit klar kommen. Denen können Nikotinersatzprodukte vielleicht helfen, wie Nikotinpflaster, Nikotinkaugummi, Sprays… was es halt so gibt.

Meine Kenntnisse in Bezug auf E-Zigaretten, als ich von der Tabakzigarette auf die Dampfe umgestiegen bin, gingen gegen null. Ich wusste, dass es soetwas gibt, mehr aber auch nicht.
Über das Rauchen fing ich wieder an nachzudenken, nachdem wir uns einen Hund zulegten. (Wir, das sind meine Lebenspartnerin und ich). Da wir beide auch in der Wohnung rauchten, tränten dem armen Kerl ständig die Augen und er musste des Öfteren husten.
Eine längere Auszeit wegen Krankheit gab mir Gelegenheit ein wenig zu recherchieren. Dabei bin ich auf recht widersprüchliche Aussagen gestossen. Die eine Seite behauptete, dampfen sei noch zu unerforscht, um Rückschlüsse auf die gesundheitlichen Auswirkungen ziehen zu können, andere sagten sogar, es sei extrem schädlich. Die andere Seite war dem Dampfen gegenüber sehr aufgeschlossen und sah es als ausgezeichnetes Mittel, um endlich rauchfrei zu werden.
Bei tieferen Nachforschungen stellte sich heraus, dass nicht wenige Studien von der Pharma- mitunter sogar von der Tabakindustrie in’s Leben gerufen oder finanziert wurden. Dass diese Konzerne kein Interesse daran haben, die E-Zigarette zu fördern erklärt sich von selber.

Über die gesundheitlichen Aspekte des Dampfens lasse ich mich in diesem Artikel ein wenig ausführlicher aus.

Kurz: ich habe dann eine E-Zigarette bestellt, um es auszuprobieren. Dabei handelte es sich um die E-Roll von Joyetech. Diese Micro-E-Zigarette ähnelt optisch und haptisch einer normalen Tabakzigarette. Sie ist lediglich ein wenig schwerer, sodass man sie nicht zwischen den Lippen halten kann.

E-Zigarette Teile zerlegt
Wie Ihr seht, ist sie nicht sonderlich kompliziert aufgebaut. So wollte ich das haben. Keinerlei komplizierte Einstellerei, eben einer Tabakzigarette sehr ähnlich.
Der Verdampferkopf im Inneren bekommt Strom, wenn man an der Zigarette zieht, damit konnte ich mir sogar das Knopfdrücken sparen.
Im Set sind zwei dieser Zigaretten,eine kleine Box, in der man die nicht genutzte aufbewahren kann und ein Ladegerät enthalten. Diese Box enthält einen viel größeren Akku und die dort eingelegte Zigarette wird über diesen aufgeladen. Auf diese Weise hat man immer zwei Zigaretten mit geladenen Akkus dabei, die man mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen befüllen kann, wenn man möchte. Sehr praktisch. Damit kam ich super über den Tag.

Ich rauchte zu dieser Zeit etwa 40 selbstgedrehte Zigaretten am Tag und ich habe ehrlich nicht gedacht, dass die kleine E-Zigarette da mithalten kann. Das konnte sie aber sehr wohl. Nach drei Tagen völliger Zigarettenabstinenz versuchte ich eine Gedrehte zu rauchen. Drei Züge habe ich geschafft, danach musste ich sie ausmachen. Es schmeckte wirklich ekelig.
Dazu muss ich aber erwähnen, dass ich in den ersten beiden Tagen nicht sehr oft, aber ab und an doch das Verlangen nach einer “richtigen” Zigarette hatte. Ich habe dann die E-Roll verstärkt genutzt und kam wieder super klar.
Diese kleine E-Zigarette halte ich für eine sehr gute Möglichkeit, mit dem Rauchen aufhören zu können. Sie lässt sich bedienen wie eine Tabakzigarette und mit der passenden Nikotinstärke ersetzt sie diese hervorragend. Damals habe ich 18 mg für mich passend empfunden, kam aber auch mit einer Füllung von 0,4 ml einen halben Tag aus. Seit einem Jahr dampfe ich komplett nikotinfrei gut ein bis zwei Milliliter am Tag.
In den fünf Jahren meiner Dampferei habe ich meinen Tabak nie vermisst. Ausser an den ersten beiden Tagen.

 

Der Anfang

Zunächsteinmal musst Du Dir überlegen, wie Du grad zu Anfang dampfen möchtest. Möchtest Du, wie Du bei anderen vielleicht schon gesehen hast, richtig dicke Wolken werfen, oder doch lieber erstmal kleiner anfangen und an der E-Zigarette so ziehen, wie Du das von der Tabakzigarette her kennst?

Davon abhängig stellt sich die Frage nach der Nikotinmenge. Es wäre schön, wenn es eine einfache Formel gäbe, anhand der man errechnen könnte, wieviel Nikotin jemand braucht, der soundsoviele Zigaretten am Tag raucht. Das geht aber leider nicht so einfach.
Bei einer nicht so leistungsstarken E-Zigarette kann man die Nikotinkonzentration ein wenig höher wählen. Ich kam bei der kleinen E-Roll mit 18 mg super klar.
Bei den richtig fetten Verdampfern kommen sehr viele mit 6, 3 oder wie ich sogar 0 mg Nikotin aus. Man nimmt mit diesen Geräten mit einem Zug viel mehr Dampf auf und braucht entsprechend geringere Mengen des Nikotins.

Dein erster Weg sollte auch aus diesem Grund der in einen Dampfershop in der Nähe sein.
Dort kannst Du verschiedene Geräte in die Hand nehmen, ansehen, vielleicht sogar ausprobieren.
Anfangs wirst Du Dich vielleicht für ein Gerät zum Backendampfen entscheiden, weil das vom Ablauf her am ehesten dem bei einer Zigarette gleicht. Hier kannst Du die Nikotindosis ein bisschen höher wählen, vielleicht mit 6 mg anfangen. Wenn Du verschiedene Liquids gefunden hast, die Dir schmecken, nimmst Du noch Nikotinshots dazu. Damit kannst Du dann nach und nach ein bisschen mehr Nikotin dazu geben, bis Du Deine Mischung gefunden hast.

Bei den Direkt auf Lunge Dampfgeräten kannst Du es genauso machen, fängst aber dann bei 3 mg an. Hochmischen kannst Du dann ja immer noch.

Ein grober Überblick über die Bauarten

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